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Erwähnenswert ist der Innenhof, der auf der Höhe des ersten Stockes durch einen bis 1972 offenen, seit dieser Zeit verglasten, Gang verbunden ist. Er wird teils von abgefaßten vierseitigen Wandpfeilern, teils von reich profilierten spätgotischen Kragsteinen getragen - letztere sind durch Stichbogentonnen miteinander verbunden. In der nordwestlichen Hofecke befindet sich der Brunnen, der noch heute, wie seit 1200 Jahren, die Wasserversorgung der Gesamtanlage sicherstellt. Das alte Brunnenhäuschen wird von schmiedeeisernen Gittern umfaßt, die, aus ca. 1650 stammend, neben reichen Rankenmustern kleine Köpfe und Gesichter in Vorder- und Seitenansicht enthalten. Die Nordseite des Hofes, die durch eine in den 70er Jahren wiedererrichtete Mauer abgeschlossen ist, war bis vor etwa 150 Jahren durch den großen Rittersaal begrenzt. Breitrechteckig eingefügte bemerkenswerte Schmiedeeisengitter lassen noch etwas von der früheren Pracht erahnen.
Der Hof ist während des Martinimarktes Anfang November auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
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